Katheterismus bei Multipler Sklerose: Blasenstörungen managen

Grundlagen4. Juli 20264 Min. Lesezeit
Katheterismus bei Multipler Sklerose: Blasenstörungen managen

Blasenfunktionsstörungen gehören zu den häufigen Begleitsymptomen der Multiplen Sklerose. Der intermittierende Katheterismus kann helfen, die Blase zuverlässig zu entleeren und Beschwerden zu lindern.

Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Orientierung und ersetzt keine ärztliche Beratung oder die persönliche Einweisung durch Fachpersonal.

Warum die Blase bei MS betroffen ist

MS kann die Nervenbahnen beeinträchtigen, die die Blase steuern. Das führt je nach Verlauf zu häufigem Harndrang, unvollständiger Entleerung mit Restharn oder einer Kombination aus beidem. Restharn wiederum begünstigt Harnwegsinfekte.

Wie ISK unterstützen kann

Wird Restharn festgestellt, kann der intermittierende Katheterismus die Blase gezielt vollständig entleeren. Viele Menschen mit MS gewinnen dadurch Sicherheit im Alltag zurück und reduzieren infektbedingte Beschwerden. Ob ISK sinnvoll ist, klärt eine urologische Untersuchung.

Handhabung bei eingeschränkter Feinmotorik

Bei MS kann die Feinmotorik zeitweise eingeschränkt sein. Hier helfen gut gleitfähige Katheter, griffige Verpackungen und Kompaktsysteme. Eine gute Beratung findet Produkte, die zu deinen Fähigkeiten passen – und passt sie an, wenn sich dein Bedarf ändert.

Verschlechtert ISK meine MS?
Nein. ISK ist eine Methode des Blasenmanagements und hat mit dem Verlauf der MS selbst nichts zu tun.

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