Katheterismus bei Querschnittlähmung: Was du wissen musst

Grundlagen5. Juli 20265 Min. Lesezeit
Katheterismus bei Querschnittlähmung: Was du wissen musst

Nach einer Querschnittlähmung ist die Blasenfunktion fast immer betroffen. Der intermittierende Katheterismus ist dabei eine der wichtigsten Methoden des Blasenmanagements. Dieser Überblick erklärt die Zusammenhänge – die individuelle Behandlung legt immer dein Behandlungsteam fest.

Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Orientierung und ersetzt keine ärztliche Beratung oder die persönliche Einweisung durch Fachpersonal.

Die neurogene Blase verstehen

Bei einer Querschnittlähmung ist die Nervensteuerung der Blase gestört – man spricht von einer neurogenen Blasenfunktionsstörung. Die Blase entleert sich nicht mehr zuverlässig auf natürlichem Weg. Ziel des Blasenmanagements ist es, die Blase regelmäßig und vollständig zu entleeren und Nieren und Blase langfristig zu schützen.

Warum ISK oft die erste Wahl ist

Der intermittierende Katheterismus gilt bei vielen Betroffenen als schonende Standardmethode, weil er eine vollständige Entleerung ermöglicht, ohne dass dauerhaft ein Katheter in der Blase verbleibt. Das senkt im Vergleich zu Dauerkathetern bei vielen Menschen das Risiko für bestimmte Komplikationen.

Selbstständigkeit im Alltag

Viele Menschen mit Querschnittlähmung führen ISK vollständig selbstständig durch. Hilfsmittel wie Kompaktkatheter, geeignete Sitzpositionen und Hilfen zur Handhabung können den Alltag erleichtern. Eine gute Beratung und die passenden Produkte machen hier einen großen Unterschied.

Ist ISK bei Querschnittlähmung immer möglich?
Ob und wie ISK durchgeführt wird, hängt vom individuellen Befund ab. Das entscheidet dein Behandlungsteam mit dir.

Deine Versorgung – ohne Zuzahlung, ohne Aufwand

Curavea übernimmt deine Zuzahlung, liefert deine Wunschmarke frei Haus und kümmert sich um Rezept und Kasse. Der Wechsel ist kostenlos und in 2 Minuten angestoßen.

Jetzt kostenlos wechseln