Kosten für Katheter: Was zahlt die Kasse, was nicht?

Wechsel & Kasse1. Juli 20264 Min. Lesezeit
Kosten für Katheter: Was zahlt die Kasse, was nicht?

Was kostet die Katheterversorgung tatsächlich – und was davon musst du selbst tragen? Die gute Nachricht: Bei medizinischer Notwendigkeit bleibt für dich meist nur die gedeckelte Zuzahlung.

Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Orientierung und ersetzt keine ärztliche Beratung oder die persönliche Einweisung durch Fachpersonal.

Die Kasse trägt die Versorgung

Bei bestehender Verordnung übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für die medizinisch notwendige Katheterversorgung. Abgerechnet wird direkt zwischen deinem Versorger und der Kasse – du musst nicht in Vorleistung gehen.

Dein Eigenanteil: die Zuzahlung

Für dich bleibt in der Regel nur die gesetzliche Zuzahlung von maximal 10 Euro pro Monat für den gesamten Bedarf. Bist du von der Zuzahlung befreit oder übernimmt dein Anbieter sie, entfällt auch das.

Wann Zusatzkosten entstehen können

Wählst du bewusst ein Produkt oberhalb des von der Kasse getragenen Standards, kann eine wirtschaftliche Aufzahlung anfallen. Das muss dir vorab transparent gesagt werden. Für die medizinisch notwendige Standardversorgung entstehen dir keine solchen Zusatzkosten.

Muss ich Rechnungen vorstrecken?
Nein. Dein Versorger rechnet direkt mit der Krankenkasse ab.
Was ist eine wirtschaftliche Aufzahlung?
Ein freiwilliger Aufpreis für Produkte über dem Kassenstandard. Sie muss immer transparent ausgewiesen sein.

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